Essen & Trinken Neu in Salzburg

Bistro de Márquez

Südamerikanische Kost auf leckerstem Niveau.

In Salzburg gibt es ein neues südamerikanisches Bistro. Wir haben vorbeigeschaut und uns von der liebenswerten Piedad bekochen lassen.

„Mein Lokal soll ein Ort sein, an dem so gekocht wird, wie bei Oma“, erzählt uns Piedad, die Inhaberin des neuen Bistros in der Schrannengasse. Vor 31 Jahren ist sie nach Salzburg gekommen, jetzt hat sie sich getraut und ihr eigenes kleines Bistro aufgemacht. Was Piedad aus Kolumbien mitgebracht hat, ist die Leidenschaft für die Küchenkultur des Landes. Und deshalb gibt es im Bistro de Márquez kein Fast Food, sondern liebevoll zubereitete Snacks und Hauptgerichte, für die man sich Zeit nehmen sollte. Wir haben zwar keine Omis in Südamerika, gehen aber davon aus: Bei ihnen würde es genauso schmecken.

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Klein aber fein: Südamerikanisch essen im Bistro de Márquez

Die Speisekarte im Bistro de Márquez ist kurz, aber gut: es gibt immer ein frisch zubereitetes Tagesgericht, verschieden gefüllte Arepas (die kolumbianische Variante des Kebab) und köstliche Salsas zum Dippen. Der heimliche Star im Bistro de Márquez sind aber sowieso die Nachspeisen – genauer gesagt die Pandebono. Das ist ein süß-saures Gebäck aus Maniokmehl & Käse. Wer sich Zeit nimmt, kann Piedad dabei zuschauen, wie sie den Teig für die köstlichen Naschereien selbst knetet, daraus kleine Bälle formt und dann in den Ofen schiebt. Der Duft ist unwiderstehlich, vor allem wenn man Hunger hat.

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Preismäßig spielt das Bistro de Márquez im Mittelfeld. Satt wird man mit dem Tagesgericht um 6,90 €. Wer noch einen Kaffee nach kolumbianischer Art (mit Gewürzen) und ein Dessert drauflegt, wird ca. 12 Euro los und darf das Lokal selig verlassen. Ein bisschen wie nach einem Sonntag bei Omi.

Bistro de Márquez
Schrannengasse 6
www.bistrodemarquez.at
+43 680 236 96 64

Dienstag – Samstag: 11.30 – 14.00 und 15.00 bis 19.00 Uhr
Sonn- & Feiertag geschlossen

Matthias Gruber

Matthias Gruber ist ein Ur-Salzburger, der auszog, um Italien und Wien zu erobern. Gern ist er wieder zurückgekommen und macht für das Fräulein Flora wunderschöne Fotos der “Nicht-Nur-Mozartstadt”, die von witzigen Texten begleitet werden.