Letztes Jahr hat ein LKW eine Radfahrerin übersehen und es kam zu einem tödlichen Unfall,
jetzt wurde ein Provisiorium gebaut, das diesen Bereich sicherer machen sollte. Herausgekommen ist etwas, das viele Radfahrer*innen in der Theorie verstehen, in der Praxis schaut es aber ganz anders aus. Radweg und Gehsteig wurden zusammengeführt und Radfahrer*innen werden wohin geleitet, wo sie nicht hinwollen.
Wir verstehen total, dass speziell an der Eder-Kreuzung kein Platz von der Auto-Fahrbahn weggenommen werden will, steht eh alles immer dort.
Aber irgendwie ist es auch unfair: Die Gefahr ging vom Auto aus, dafür wird der Platz für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen reduziert, Autos parken am Radweg („nur kurz“) und schlussendlich werden Radfahrer*innen dahin geschickt, wo sie nicht hinwollen. Was tun?
Haben wir in unserer lokaljournalistischen Meinungsoffensive zur KW 20 besprochen.