#9 von Party Poopern, Österreichs Lieblingen und herrenlosen Beinprothesen

SALZBURG – was ging in der KW 32? Unsere lokaljournalistische Meinungsoffensive aka News-Podcast hatte zum ersten Mal einen kompletten Breakthrough. Wir verstehen unsere Haltung als konstruktiv und finden es schön, unterschiedliche lokale Themen zu inspizieren und mögliche Lösungen einzusammeln. Bereits passiert bei unserem dieswöchigen Talk of Town: Eine Technoparty am Kapuzinerberg wurde zum Stein des Anstoßes: Lärm, Naturschutz, Genehmigung. Darf Salzburg nix Cooles haben? Auch schön: Eine Umfrage sagt: Alle in Österreich mögen die Salzburger*innen am liebsten, die Salzburger*innen sich selbst auch. Finden wir nur folgerichtig. Außerdem haben wir den König vom Fundamt gekrönt, ihn zu finden war nicht schwer. UND: Wenn ihr in einem Salzburger Stadtteil wohnt, bringen wir euch ab September ganz groß raus.

Wir sind Lokaljournalist*innen.

Oh Herr im Himmel oder Frau oder Katze, was war das für eine lange Reise? Nach zehn Jahren (und mehr?) in dieser Branche sind wir mitten im lokaljournalistischen Branchenevent re:think media Anfang Mai draufgekommen: Wir sind Lokaljournalist*innen. Keine Creator, keine Influencer, keine Blogger. Und jetzt tun wir eben das, was der Lokaljournalismus von uns fordert: gemeinsam mit Katja Ilnizki von kokolores.media einen lokaljournalistischen Newspodcast für Salzburg machen. 

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TALK OF TOWN: Darf Salzburg nix Cooles haben?

Aufreger der letzten Woche: Das Party-Format „Kein Sonntag ohne Techno“ war wieder mal zu Gast im Franziskischlössl am Kapuzinerberg. Und hat gleich sein Fett wegbekommen: Zu laut für die Nachbar*innen, zu oag für die Natur am Berg, Genehmigung falsch, alles blöd. Das Ende der Party am Berg? Wir haben mit ganz vielen Menschen gesprochen: unserer Community, den behördlich Zuständigen für Naturschutz und Verpachtung, mit Menschen aus Salzburg, die durch ähnliche Beschwerde-Höllen gegangen sind, mit zwei Vertreter*innen der Klubkultur und gehen mit einer Handvoll diskutierbaren Vorschlägen aus der Sache raus. 

WHAT HAPPENED? Alle lieben Salzburg. Und wir auch. 

Endlich ist es offiziell: Eine Umfrage vom OGM-Meinungsforschungsinstitut wollte wissen: Wer mag wen in Österreich und wo mag sich Österreich selbst am liebsten? Klarer Sieger dieser Umfrage unter 2.600 Personen ist … good old Salzburg. Alle Österreicher*innen mögen uns und wir mögen uns auch am liebsten. Wir stimmen in den Lob-Kanon ein und freuen uns, dass es endlich jemand laut ausspricht. 

WHAT HAPPENED BESIDES: Wir krönen den König vom Salzburger Fundamt. 

Begonnen hat alles mit einer kleinen Nachricht: In Salzburg hat einer versucht, in ein popeliges Lost&Found einzubrechen. Was erhofft man sich von so einem Einbruch, haben wir uns gefragt. Die Antwort liefert die Leiterin vom Pass- und Fundamt Salzburg, Doris Lanschützer: eine Beinprothese, an der noch ein Turnschuh steckt, zum Beispiel. Über 12.000 Dinge landen pro Jahr bei ihnen im Lager. Um eine erfolgreiche Rückführung zu bewerkstelligen, machen die Mitarbeiter*innen im Fundamt undenkbare Dinge. Mit Erfolg: Mehr als die Hälfte der Dinge schaffen es wieder nach Hause. Der Rest landet in der Wohnung von Katja. Sie wohnt – wie wir im Laufe der Recherche herausgefunden haben – in einem Haushalt mit dem König vom Fundamt, Andreas Pohl. Vier Mal hat er den gesamten Restbestand vom Fundamt bereits via Auktion ergattert. Was er damit macht und wie sein erstes Mal war, erzählt er uns im private talk. 

Immer freitags, immer hyperlokal, immer mit viel Meinung. Überall, wo es Podcasts gibt.​

GEMMA GEMMA: Wir suchen Salzburgs Superstars

Manchmal ist es so, dass man umzieht. Aus einer anderen Stadt nach Salzburg oder auch innerhalb Salzburg von dort nach da. Damit sich die Neuen besser eingewöhnen, gibt’s die Bewohner*innen-Servicestellen. Die helfen bei allen Problemchen, sind konsumfreier Treffpunkt und jetzt auch noch Mediahaus. Wer herzeigen mag, was am eigenen Stadtteil schön ist, der geht bitte in sein BWS, zehn gibt’s in ganz Salzburg, meldet sich an und wird dann von den Mitarbeiter*innen des BWS gefilmt. Die Videos landen auf den Instagram-Kanälen der BWS selbst und im Anschluss direkt in den Herzen der Menschen. 

Was ist eigentlich … aus der Vollpension in Salzburg geworden? 

Letzte Folge haben wir euch erzählt, dass wir jetzt alle Stammgäste der Zukunft werden müssen. Das Generationencafé Vollpension will einen Ableger in Salzburg machen – und hat dafür ein Crowdfunding gestartet. Das Ziel: 500 Starterpakete verkaufen (z. B. Kaffeejunkie-Paket für 20 Euro, 5 Kaffees). Damit wollen sie sicherstellen, dass Salzburg eine Vollpension will und das Café nicht leerbleibt. Bis Ende August haben wir noch Zeit, wir stehen aktuell bei 415 Stammgästen der Zukunft, wer hat noch nicht, wer will noch mal? Bitte mithelfen, wir hätten gern diese Vollpension in Salzburg. 

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