9. April 2026: Date mit deiner Zukunft

Wer ist dabei?

Was würdet ihr eigentlich eurem 20-jährigem Ich raten, könntet ihr mit ihm reden? Würdet ihr sagen: Mach weiter, du machst das gut? Oder würdet ihr sagen: Leg bissi mehr Geld zur Seite? Dass Schlussmachen manchmal gar nicht sooo eine schlechte Idee ist? Oder einen anderen Beruf empfehlen? Zeit lässt sich leider nicht umkehren, aber eines geht schon: Junge Frauen reden mit älteren Frauen und fragen: Was hättest du denn gern anders gemacht? Und worauf bist du gscheid stolz? Was würdest du mir empfehlen? Am 9. April 2026 veranstalten wir mit Frau&Arbeit und LANA Frauen unser erstes „Date mit deiner Zukunft“ – ein Generationen-Speeddating. Wer ist dabei?

In die Zukunft schauen, das können wir nicht. Leider oder zum Glück. Was wir aber können: Anderen Frauen zuhören, Frauen, die schon viel erlebt haben. Frauen, die Mütter geworden sind und Partnerinnen, geheiratet haben und sich scheiden lassen, die unabhängig leben. Frauen, die viel gearbeitet haben, für Geld oder unbezahlt. Was würden uns diese Frauen sagen? Mit all ihrer Lebenserfahrung? Finden wir es gemeinsam raus: Am 9. April 2026, 17.00 Uhr im Weinek. Kommt zum „Date mit deiner Zukunft“. 

Was ist das „Date mit deiner Zukunft“? 

Frau sein ist super (eigentlich), aber sehr ungerecht. Das ist kein Geheimnis. Dafür, dass Frauen zeitlebens viel arbeiten, wartet auf viele die Altersarmut. Frauen kümmern sich um den Haushalt, die Kinder, die Angehörigen (immer noch fast exklusiv), dazu verdienen sie in Teilzeit-Jobs Geld. Wenn sie Vollzeit arbeiten, verdienen sie weniger als ihre männlichen Kolleg*innen. Das alles sind Tatsachen, die können wir nicht schönreden. Was wir aber können, ist: Nachfragen. Wie haben es unterschiedliche Frauen (ab 55 Jahren) gemacht? Wie haben sie ihr Leben gemeistert? Was war gut, was war weniger gut und was war ein riesiger Fehler? Beim „Date mit deiner Zukunft“ treffen 12 jüngere Frauen (24 bis 30 Jahre) auf 12 ältere Frauen (55+ Jahre). Sie setzen sich in One-on-One-Gesprächen an einen gemeinsamen Tisch und reden offen: Wie hast du das gemacht? Was rätst du mir?  

  • 9. April 2026, 17.00 bis 20.00 Uhr, im Antiquariat Weinek
  • für Getränke ist gesorgt
  • 24 Frauen, die miteinander reden, Dauer eines Gesprächs: 10 Minuten
  • Im Anschluss: eine Plenumsrunde zum Reflektieren

3 Dinge, die ich meinem 20-jährigen Ich gerne sagen würden: 

#1 Stress dich nicht so: Die Uni ist weniger wichtig, als du denkst!
Denke ich an meine Zeit an der Uni zurück, erinnere ich mich an wenig. Woran ich mich aber erinnere, war der Stress, den ich mir selbst gemacht habe. Möglichst schnell fertig werden, möglichst gut sein, keinen einzigen Tag/Semester/etc. verschwenden. Ganz ehrlich: Mich hat noch nie (also wirklich nie) jemand gefragt, welche Noten ich hatte, ob ich auf der Uni was gelernt habe oder wann ich fertig geworden bin. Generell interessieren sich Menschen nämlich selten für andere, außer diese können eines ihrer Probleme lösen. Wir lernen daraus: Die Sachen macht man echt für sich selbst – hatten die Lehrer*innen in der Schule also doch recht. Naja. 

#2 Kümmere dich um dich und deine Finanzen
Mittlerweile weiß ich: Finanzen, das ist etwas, das wir bereits als Kinder lernen. Mit ca. zwei Jahren checken Kinder, dass es sowas wie Geld gibt, mit ca. sieben Jahren beginnen sie, sich einen Umgang mit Geld anzugewöhnen. Je mehr wir uns über Geld Gedanken machen, uns damit auseinandersetzen, umso besser. Frühe Vorsorgen einrichten ist sinnvoll, weil sie wenig kosten, lange liegen und somit viel bringen. Das Ganze gilt übrigens auch für sich selbst: In sich selber investieren und zwar von Anfang an – das klingt neoliberal, aber stimmt halt: Sport machen, entspannen, Lesezeit haben, Self Care, alle diese Sachen helfen, sich selbst ernst zu nehmen und zu sagen: Ja, ich bin es mir wert. Plus: Sich diese Routinen später anzueignen ist SO schwierig.

#3 Pflege deine Freundschaften
Es ist leicht, in dieser mächtigen Lebensphase, zu hyperfokussieren: Die Arbeit, die allumfassend wird („Ich will mir etwas aufbauen“), mögliche Partner*innen, die jede Menge Zeit in Anspruch nehmen. Aber: Freundschaften sind genauso wichtig. Und immer wichtiger, je älter wir werden. Gute Freund*innen gibt es wenige, sie sind es wert, sich zu kümmern.

Was würdet ihr eurem 20-jährigem Ich denn gerne sagen? Schickt uns eine Email an info@fraeuleinflora.at. Wir freuen uns auf eine schöne Sammlung an Wissen.

Wollt ihr eine der 24 Frauen sein, die sich zum „Date mit deiner Zukunft“ treffen?

Dann meldet euch an. Die Anmeldungsliste führt Frau&Arbeit. Ihr holt euch einfach ein kostenloses Ticket online und wir halten euch am Laufenden. Die Voraussetzungen sind einfach: 

Ihr seid zwischen 24 und 30 Jahre oder 55 Jahre und älter, habt Lust von euch zu erzählen, wollt mit älteren Frauen über ihre Lebensentscheidungen sprechen. Und habt am 9. April 2026, zwischen 17 und 20 Uhr Zeit. That’s it. 

Wir treffen uns in der gemütlichen Atmosphäre vom "Antiquariat Weinek" in der Steingasse. Dort gibt's jede Menge Bücher, guten Kaffee und Tee. Und am 9. April 2026, 17 bis 20 Uhr, uns.

Vielen Dank für die schöne Zusammenarbeit, Frau und Arbeit und LANA. 

Das „Date mit deiner Zukunft“ ist eine gemeinsame Idee und Umsetzung von Fräulein Flora, Frau&Arbeit und Lana. Wir waren uns einig: Für Frauen ist es wichtig, in den Austausch mit anderen Frauen zu gehen. Wir müssen miteinander reden, uns beraten, solidarisch sein – vor allem über die Generationen hinweg. Das „Date mit deiner Zukunft“ ist ein Versuch dahingehend, unterschiedlich alte Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen zu vernetzen. Wir probieren das jetzt und freuen uns, wenn es gelingt. 

Zu Frau & Arbeit: 

Frau & Arbeit ist eine Frauenservicestelle. In der Sterneckstraße werden Frauen beraten, es gibt Coachings und Workshops für Frauen zu (fast) allen Fragen rund um das Berufsleben, Finanzbildung und Persönlichkeitsentwicklung. Alle Angebote sind kostenlos. 

Zu LANA Frauen:

LANA ist eine Community von Frauen für Frauen, eine vielfältige Gemeinschaft von Frauen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Altersgruppen und Lebensrealitäten. Was uns verbindet, ist der Wunsch nach interkulturellem Austausch, gegenseitiger Unterstützung, Empowerment und gelebter Freundschaft.

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