Aus dem Magazin

5 Gründe, in Salzburg zu studieren

Wenn man 18 oder 19 ist, will man schnellstmöglich raus aus Salzburg. Wir haben uns Gedanken gemacht, warum es sich auszahlt, zu bleiben!

Wir kennen es, ihr kennt es: Wenn man 18 oder 19 ist, will man schnellstmöglich raus aus Salzburg. Gern nach Wien oder so, lieber noch weiter weg. Wir haben uns Gedanken gemacht, warum es sich trotzdem auszahlt, in Salzburg zu bleiben.

Kreativszene

Kreative Leute gibt es überall. Meistens aber so viele, dass man selber ein bisschen untergeht. Außer man ist aggressiv, eine sexgodess oder hat ein bisschen Kohle auf der hohen Kante, damit man sich ganz und gar auf die Selbstverwirklichung konzentrieren kann. Nicht so in Salzburg: Die ansäßige Kreativ-Szene ist wie ein soziales Pflänzchen, das jeder – wenn er mag – gießen darf. Wunderbare Sachen passieren zum Beispiel im Literaturhaus, beim Bureau du Grand Mot und bei Mosaik – Zeitschrift für Literatur.

Dorfstadt

Salzburg ist jetzt nicht mini-mini, aber schon ziemlich klein. Man lernt schnell kennen, wird schnell kennengelernt. Wer sich ein bisschen austoben will, geht zu Veranstaltungen oder setzt sich einfach auf einen der öffentlichen Plätze und brüllt die Menschen an, die vorbeigehen. Keiner kann leugnen, dass es schön ist, auf der Straße bekannte Gesichter zu sehen. Falls ihr nicht wisst, wo ihr anfangen sollt, checkt unseren Wochenplaner (schau nach rechts in die Sidebar)!

Spielwiese für Alles

Der Vorteil einer Stadt, in der es noch kaum etwas gibt ist, dass man noch alles erfinden kann. Was Wien, London und Paris schon erfolgreich totgeredet haben, schaut Salzburg noch mit großen Augen an. Egal ob es sich um Urban Gardening, Street Art oder theatralische Bespielung des öffentlichen Raums handelt: Austoben ist Trumpf.

Kleine Stadt = kleine Uni

Wo sich der Rest von uns wirklich schwergetan hat, ein Vertrauensverhältnis mit Uni-Betreuern aufzubauen, wird man von Salzburger Studis für diese Aussage nur ausgelacht. Anstatt einer Nummer hat man hier einen Namen. Und kann sich auch wunderbar in der hiesigen ÖH engagieren. Zu tun gibt es immer etwas und wenn das nur bedeutet, sich – triefend von Frühlingsgefühlen – auf die Unipark-Dachterasse zu knallen und ein Bierchen zu schlürfen während man brainstormed, wie man die Welt verändern will. Schöne, runde Sache.

Oase in der Natur

An jedem Ort der Stadt ist man in kürzester Zeit in der blanken Natur. Hellbrunn, Untersberg, Gaisberg, die ganzen Stadtberge. Wer seine Ruhe will, ist mit Salzburg und seinen schönen Rad- und Wanderwegen eigentlich ziemlich gut bedient.

Starthilfe: Der Fräulein Flora Guide

Ihr seid neu in der Stadt und wisst nicht, wo ihr mit dem Entdecken anfangen sollt? Dann holt euch den Fräulein Flora Stadtguide, euren idealen Begleiter für das echte Salzburg. Hier geht’s zum Guide.

Eva Krallinger-Gruber

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz – aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.