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Wir sind Lokaljournalist*innen.
Oh Herr im Himmel oder Frau oder Katze, was war das für eine lange Reise? Nach zehn Jahren (und mehr?) in dieser Branche sind wir mitten im lokaljournalistischen Branchenevent re:think media draufgekommen: Wir sind Lokaljournalist*innen. Keine Creator, keine Influencer, keine Blogger. Und jetzt tun wir eben das, was der Lokaljournalismus von uns fordert: gemeinsam mit Katja Ilnizki von kokolores.media einen lokaljournalistischen Newspodcast für Salzburg machen. Und weil Katja die Woche nicht da war, ist Sportredakteur Matthias eingesprungen.
Der dieswöchige SWG-Preis geht an Sportredakteur Matthias, der Katja vollwertigst vertreten hat. Bester!
TALK OF TOWN: Ist Salzburg jetzt eine Verkehrsinsel der Seligen?
Der Summa is uma – und mit ihm auch die Durchfahrtsbeschränkung, die viele Namen hatte, schlussendlich haben wir uns auf „Sommerregelung“ verständigt. Im Juli und August war es nur Autos mit gewissen Kennzeichen erlaubt, die in die Innenstadt Salzburg zu fahren. Theoretisch, weil hereingefahren sind gefühlt alle. Was hat denn die Sommerregelung gebracht? Das hat Matthias bei der Pressekonferenz in der KW 38 erfahren, wo Bgm. Bernhard Auinger und Stadträtin Anna Schiester wohltuend sachlich von den Rückschlägen und den kleinen Erfolgen des Sommers berichtet haben. Über einiges wird bestimmt noch zu reden sein.
WHAT HAPPENED IN SALZI? Sisi ist weg!
Hat uns geschreckt: Da gehen wir am Bahnhof herum und sehen, dass die Statue unserer Kaiserin Elisabeth vor dem Hotel Europa weg ist. Diebstahl? Nein, das Internet gibt uns die Antwort. Die Sisi ist am Wirtschaftshof, da wartet sie dann darauf, irgendwann zur VS Pestalozzi gebracht zu werden. Warum uns die Statue so wichtig ist? Weil sie wie ein Sinnbild funktioniert: shiny Bahnhof, wie wir ihn gern hätten, prunkvoll und royal. Und die Realität, in der rund um Sisi immer Müll und Dreck gelegen hat. Wir haben nachgedacht: Warum sind es denn immer die Bahnhöfe, die Konflikte hervorbringen?
WHAT HAPPENED BESIDES? Tischtennis ist jetzt fix mit Klubkultur zom
In der Salzburger Kerzenfabrik ist schon viel entstanden oder sichtbar geworden. Tischtennis spielen so dort schon langelange und schön langsam kommt der grüne Tisch mit auch in anderen Häusern an. Im Jazzit spielen beim Turntable Tennis DJs und Tischtennisspieler*innen und das … harmoniert erstaunlich gut. Außerdem, brandneu: Im Ping Pong Garden im alten FourSeasons-Shop geht Tischtennis jetzt all year long. Warum auch nicht, fragen wir uns.
GEMMA GEMMA: zum Freispielen in den Park
Freies Spiel bedeutet im pädagogischen Kontext: Spielen ohne Anleitung, einfach so, wie man mag. Das Konzept lässt sich auch auch die Auflegerei im Kurzgarten anwenden, die das gesamte Wochenende dauert. Freispielen heißt das Festival vom Kollektiv enorm, bei dem ab sofort durchgetanzt wird. Bis am Abend im Pavillon neben dem Zauberflötenspielplatz und dann, bevor Salzburgs Juristen die Feder zu Papier führen können, geht‘s rüber ins Jazzit. Schöner Herbst, sowas.
Was ist eigentlich … heuer beim Rupertikirtag neu?
Angefangen hat es mit der Info, dass der Mozartplatz gesperrt ist, wegen Baustelle. Und dann haben wir weitergefragt: Neu ist auch, dass ein Awareness-Team mitsamt Stand vertreten sein wird. Hier können wir uns Hilfe, aber auch z. B. kostenlose Deckel für Getränke abholen. Frauenleben, schönes Leben. Den Kindern können wir Armbänder rumbinden, auf denen steht, wo man sie zurückbringen kann. Und auch der Demenzstammtisch der Stadt Salzburg findet heuer am Ruperti statt, vielleicht auch, weil der Kirtag genau in die Woche der Demenz fällt.