#28 von unfreiwilligen Saunaclubs 2.0, sozialer Durchmischung und unbeantwortbaren Fragen

SALZBURG, was ging in der KW 51? In unserer lokaljournalistischen Meinungsoffensive aka News-Podcast waren wir überwältigt. Unser letztwöchiger Beitrag zu den Belästigungen im Paracelsusbad hat große Wellen geschlagen, wurde von ganz vielen Medien aufgenommen und kann jetzt ordentlich in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Außerdem wieder einmal: Wohnen in Salzburg. Wir brauchen Wohnraum, aber bevor die brandneue Wohnanlage Salzburg-Gnice eingeweiht werden kann, kocht sie politisch hoch. Mit großer Freude wird wieder mit dem „Ghetto“-Begriff herumgeschmissen. Wir haben eine Expertin gefragt: Müssen wir Angst haben und wenn ja, wovor? (Spoiler: Nein, wir müssen keine Angst haben). Unser Gemma Gemma findet erneut in Katjas Quizeria statt (4. Jänner 2026, m32) und dann haben wir uns gefragt: Was ist eigentlich mit der Pflegeplattform III?

Wir sind Lokaljournalist*innen.

Oh Herr im Himmel oder Frau oder Katze, was war das für eine lange Reise? Nach zehn Jahren (und mehr?) in dieser Branche sind wir mitten im lokaljournalistischen Branchenevent re:think media Anfang Mai draufgekommen: Wir sind Lokaljournalist*innen. Keine Creator, keine Influencer, keine Blogger. Und jetzt tun wir eben das, was der Lokaljournalismus von uns fordert: gemeinsam mit Katja Ilnizki von kokolores.media einen lokaljournalistischen Newspodcast für Salzburg machen. 

Der dieswöchige SWG-Preis geht an die SN-Journalistin Karin Portenkirchner, die uns als erste geholfen hat, die Paracelsus-Nachrichten an die breite Masse zu bringen.

TALK OF TOWN: Paracelsus-Sauna reloaded. Was ist seit letzter Woche passiert? 

Unser Beitrag zu den Belästigungen im Paracelsusbad hat große Wellen geschlagen, zuerst haben die SN die Geschichte aufgenommen und dann die restlichen Medien. Außerdem haben wir noch mehr Nachrichten von Frauen bekommen, die ähnliche Erfahrungen in Saunen/Bädern gemacht haben. Wir haben verstanden: Belästigungen in der Sauna sind ein strukturelles Problem, passieren in den in allermeisten Fällen durch ältere Männer und ein ganz klares Rezept gegen Sauna-Schmuddeleien aufstellen können.

WHAT HAPPENED IN SALZI? Im Zelt schlafen, aufstehen, arbeiten gehen und dann heim ins Zelt? 

Vor zwei Wochen hat Katja durch die London-Experience durchmüssen. Blingbling und Big Ben auf der einen Seite, working poor und wohnen im Zelt auf der anderen. Als absurd erlebt hat sie die Wohnsituation ihrer Freund*innen: Topverdiener*innen in WGs – aus Kostengründen. Befinden wir uns in Salzburg auch am besten Weg zu diesem Life … äh … Style? Wir haben uns angeschaut, wo in Salzburg leistbarer Wohnraum geschaffen wird, welche Partei schon vor den ersten Einweihungspartys mit dem Ghetto-Begriff um sich wirft und mit einer Expertin gesprochen, wie dieser Begriff einzuordnen ist.

Wichtige Gespräche in der gemeinsamen Gruppe.

GEMMA GEMMA: zur Winter-Quizeria im m32

Wenn Katja nicht podcastet, stellt sie Fragen. Mit ihrer Quizeria tourt sich durch Salzburg und zum zweiten Mal bleibt sie im m32 stehen – hat das letzte Mal so gut funktioniert. Am 4. Jänner 2026 gibt’s einen Jahreseinstand mit vielen Fragen, keine einzige davon können wir beantworten. Kostenpunkt: 20 Euro (inkl. Berg- und Talfahrt, Begrüßungsdrink, Snack am Tisch und jede Menge Fragen von Katja). Teams bitte mit max. vier Personen, anmelden via Tischreservierung im m32

WAS IST EIGENTLICH … diese Pflegeplattform III? 

So fad wie Kleingedrucktes hat Katja die News gefunden, dass es nach der Pflegeplattform II eine Pflegeplattform III geben wird. Aber vielleicht, weil man nicht genau checkt, was eine Pflegeplattform überhaupt sein soll. Deswegen zur Erklärung: Die Pflegeplattform III ist eine Gesprächsrunde aus verschiedenen Expert*innen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich, die miteinander reden. 

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„Wow – ist der schööön!“ Mit diesen Worten starten wir in Homestory Nummer vier. Unsere Faszination gilt dem gefühlt längsten Esstisch, den wir je gesehen haben. Diesmal durften wir Elisabeth Wirth daheim besuchen. Sie ist Mama von zwei Buben, verheiratet mit einem Musiker – den hat sie, Überraschung!, während ihrem Instrumentalstudium kennengelernt. Beruflich ist sie als Lehrbeauftragte am Musikum und am Mozarteum tätig. Und im vergangenen Jahr, da hat sie, gemeinsam mit Anne-Suse Enssle und Franziska Wallner, den Verein Jede*r Frau gegründet. Eine Kulturinitiative, die sich für mehr Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in der Kulturszene einsetzt.

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