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Wir sind Lokaljournalist*innen.
Oh Herr im Himmel oder Frau oder Katze, was war das für eine lange Reise? Nach zehn Jahren (und mehr?) in dieser Branche sind wir mitten im lokaljournalistischen Branchenevent re:think media Anfang Mai draufgekommen: Wir sind Lokaljournalist*innen. Keine Creator, keine Influencer, keine Blogger. Und jetzt tun wir eben das, was der Lokaljournalismus von uns fordert: gemeinsam mit Katja Ilnizki von kokolores.media einen lokaljournalistischen Newspodcast für Salzburg machen.
Den dieswöchigen SWG-Preis vergeben wir gern an unseren Hörer, der sich getraut hat, seine Erfahrung in der Dampfsauna zu teilen und ein Stück weit dazu beiträgt, solche Schweinereien in Zukunft zu verhindern.
TALK OF TOWN: Kann man bitte die Täter rausschmeißen?
Immer das Gleiche: Irgendwelche Leute machen unangenehme (und auch verbotene) Dinge, die Opfer schämen sich und gehen. Täter bleiben und machen weiter. So geschehen im Paracelsusbad. Vor einigen Wochen hat uns ein Hörer geschrieben, was ihm Grausliges in der schummrigen Sauna passiert ist, ohne zu spoilern, aber es waren beteiligt: zwei Ü-60-Männer, Penisse und Gestarre. Für uns hieß das, rein in die Recherche. Was man tut, wenn einem so was passiert und was im Paracelsusbad gemacht wird, um die Schuldigen in die Verantwortung zu nehmen, wissen wir jetzt. Aber was uns noch interessiert: Zu den Fällen, die uns jetzt bekannt sind, gibt’s bei euch auch Erfahrungen dieser Art? Schreibt uns gerne eine Mail an info@fraeuleinflora.at.
WHAT HAPPENED IN SALZI? Wir arbeiten am Leerstand … unserer Geldbörse.
Weihnachten ist quasi da. Alle, die jetzt noch Geld haben, geben es spätestens jetzt aus. Rund 350 Euro pro Person investieren wir in Weihnachten, sagt eine Prognose aus November. Wir haben uns gefragt: Was kaufen wir? Wieviel geben wir aus? Und merkt jemand, wie Angelika Thalhammer, Betreiberin vom Concept Store wohnkram in Gnigl, dass wir insgesamt den Gürtel enger schnallen müssen?
WHAT HAPPENED BESIDES? Was haben wir vom immateriellen Weltkulturerbe der Schweizer*innen?
Die Schweizer*innen haben einen besonderen Jodler, die jodeln recht reduziert, auf O und U. Scheinbar reichen zwei Vokale, um mit ihrem Jodler ins immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen zu werden. Warum plagen wir uns dann so mit unseren As und Is? Anita Biebl ist Jodel-Lehrerin und freut sich drüber: So kommt das Jodeln wieder mehr unter die Leute und in unsere Köpfe. Schön ist es, ja und melodisch. Außerdem hat sie uns einen österreichischen Jodler dagelassen, highend, mit mehr als zwei Vokalen (versteht sich von selbst).
Wir müssen dieser Sendung leider einen FSK verpassen: Alle, die nicht wollen, dass ihre Kinder die Identität des Christkinds erfahren: Schaltet nach dem Paracelsusbad-Beitrag ab.
GEMMA GEMMA … zum Weihnachtschor in Gebärden-Poesie
Das Team Vielfalt hat wieder an alle gedacht: Mit der Aktion „Barrierefrei durch den Advent“ wird im Dezember ganz viel für die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung getan. Als nächstes im Programm steht: der Weihnachtschor in Gebärden-Poesie. Am 16. Dezember 2025 (ab 16 Uhr) gibt’s vier Weihnachtslieder vom Gehörlos-Chor … in Gebärde. Wie so ein Weihnachtslied ausschaut? Könnt ihr euch dort kostenlos ansehen. Für Fragen an die Künstler*innen stehen auch Dolmetscher*innen zur Verfügung. Finden wir eine super Aktion.
WAS IST EIGENTLICH … aus der Erika (REK) geworden?
Wir freuen uns mit ihr: Die ERIKA – unser Raum-Entwicklungs-Konzept – hats geschafft und mit heute die öffentliche Auflage des Entwurfs hinter sich. Vier Wochen sind rechtlich vorgeschrieben, wir haben sechs draus gemacht. Viele Salzburger*innen haben die Möglichkeit genutzt und rund 500 Einwände eingebracht, z.B. der Wolfgang gegen die Wohnsiedlung auf seiner grünen Nachbarswiese oder die Anna gegen das neue Raben-Firmennest der niederländischen Spedition in Schallmoos. Jetzt liegt alles bei der Stadt: Die schauen jeden Einwand durch, prüfen und beantworten. Das dauert sicher einige Monate und dann … fragen wir wieder nach.