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Wir sind Lokaljournalist*innen.
Oh Herr im Himmel oder Frau oder Katze, was war das für eine lange Reise? Nach zehn Jahren (und mehr?) in dieser Branche sind wir mitten im lokaljournalistischen Branchenevent re:think media draufgekommen: Wir sind Lokaljournalist*innen. Keine Creator, keine Influencer, keine Blogger. Und jetzt tun wir eben das, was der Lokaljournalismus von uns fordert: gemeinsam mit Katja Ilnizki von kokolores.media einen lokaljournalistischen Newspodcast für Salzburg machen.
Der dieswöchige SWG-Preis geht an die Stadt Salzburg: Wir schätzen, dass sich gerade so viel tut und Bürger*innen etliche Möglichkeiten zur Beteiligung geboten werden.
TALK OF TOWN: Im August haben wir einen Supercup in Salzburg – did you remember?
Na, der August, der wird buuuusy. Wir haben Live in Salzburg, wir haben Festspiele, Kunstinstallationen, wir haben Sommer und wir haben Fußball. In der Red Bull Arena wird der Supercup ausgetragen: Gewinner der Champions League und der Europa League treten in Salzburg gegeneinander an. Ins Stadion passen 30.000 Menschen, die Sommerfestspiele hatten letztes Jahr rund 300.000 Besucher*innen, das Bundesland Salzburg hat ca. 230.000 Beherbergungs-Betten. Geht sich das alles aus? Oder müssen wir im Dienste des Fußballs und der Kultur zusammenrücken und Gäste aufnehmen?
WHAT HAPPENED IN SALZI? Feministische Stadtplanung – zum Fürchten oder eh was Gutes?
Auf Instagram haben wir es genau gesehen: Die Bürgerliste hat ein Bild gepostet, auf dem stand: „Feministische Stadtplanung: offene Klubsitzung“. Aha, haben wir uns gefragt: Was ist denn das? Feminismus ist ja immer so eine Sache – viele glauben, Feminismus = Männer sind böse. Wir glauben das nicht und auch eine feministische Stadtplanung meint das nicht. Ursula Spannberger hat uns erzählt, wie eine feministische Stadt ist: gerecht, lebenswert. Eine menschliche Stadt, ganz grob gesagt – die Fragen stellt wie: Wem gehört die Stadt? Und wie kann eine Stadt aussehen, die FÜR ihre Bewohner*innen gebaut ist?
WHAT HAPPENED BESIDES? Wir werden den Sommer unseres Lebens haben
Durchsage: Für alle Salzburger*innen gilt ab quasi JETZT eine Urlaubssperre. Also, im Sinne von: Niemand verlässt bis Ende August die Stadt. Es gibt einfach zu viel zu erleben: Nächste Woche Literaturfest, dann Residenzplatzkonzert, Stadtfest, Festspiele und … Live in Salzburg. Die Woche gab’s Presse-Kickoff zum Sommerprogramm und es wird BIGGER und BETTER. Wir fassen zusammen, was wichtig ist.
GEMMA GEMMA: Mitmachen bei der Umfrage zum Wohnleitbild in Salzburg
Wir haben verstanden: Wohnen in Salzburg ist so teuer, dass sich Leute real überlegen, ob sie nicht besser ums Eck in Oberösterreich wohnen sollten, weil es billiger ist. Damit Salzburg nicht bald Bewohner*innenfrei ist, muss was passieren. Und genau in dem Moment ist uns ein Email ins Postkastl geflattert: Mitmachen bei der Umfrage zum Wohnleitbild der Stadt Salzburg. Dauert nur wenige Minuten und fragt ab, was uns beim Wohnen in Salzburg wichtig ist. Mitmachen geht bis 5. Juni 2026 unter diesem Link.
Was ist eigentlich … mit der geplanten Sommer-Durchfahrtsregelung alias Autosperre der Salzburger Stadtregierung?
Erstmal richtigstellen: In unserem ersten Bericht zur Durchfahrtsregelung im Sommer haben wir einen O-Ton von FPÖ-Paul Dürnberger in den falschen Kontext gesetzt. In dem O-Ton gesprochen hat er von der Parkraum-Bewirtschaftung, unser Fehler und Sorry. Wir haben nochmal nachfragt und herausgefunden: Die Stadt FPÖ ist aber auch gegen die Durchfahrtsregelung im Sommer – also, dass im Juli und August nur Autos mit den Kennzeichen S, SL, HA und BGL in gewissen Bereichen der Stadt fahren dürfen. Im Gemeinderat diese Woche stimmte also die FPÖ gegen den Vorschlag, die ÖVP will auch keine Durchfahrtsregelung im Sommer. Die NEOS sehen die Regelung als ersten Schritt, aber das Konzept geht nicht weit genug, haben aber trotzdem mit JA gestimmt. Die übrigen Parteien waren ebenfalls dafür, deswegen kommt die Regelung jetzt.