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Wir sind Lokaljournalist*innen.
Oh Herr im Himmel oder Frau oder Katze, was war das für eine lange Reise? Nach zehn Jahren (und mehr?) in dieser Branche sind wir mitten im lokaljournalistischen Branchenevent re:think media draufgekommen: Wir sind Lokaljournalist*innen. Keine Creator, keine Influencer, keine Blogger. Und jetzt tun wir eben das, was der Lokaljournalismus von uns fordert: gemeinsam mit Katja Ilnizki von kokolores.media einen lokaljournalistischen Newspodcast für Salzburg machen.
Der dieswöchige SWG-Preis geht an alle, die nicht dazu beigetragen haben, dass die Zahl der öffentlichen Grillplätze am Salzachsee wieder reduziert worden sind.
TALK OF TOWN: Was ist mit unseren Nonnen los?
Dicke Lettern schreien uns aus Instagram an: Missing! Verschwunden! Wir bitten um eure Hilfe! We need your help! Der Instagram-Account @churchfluencer hat gewarnt: Die Nonnen sind jetzt aus Goldenstein weg. Turns out: Sie sind (wie die Glocken zu Ostern) nach Rom geflogen. Wir freuen uns, dass die Reise schön war, aber checken schön langsam nicht mehr, was da los ist. Deswegen gibt’s einen finalen Abriss – und dann ist Ruhe!
WHAT HAPPENED? Wir bauen jetzt wieder ein Hotel, mitten im Wohngebiet. Just a normal Salzburg-News.
Es ist, als wäre die ERIKA nie gewesen: Da gibt’s eine Fläche im Wohngebiet, versiegelt, mit Leerstand oben drauf, beste Stadtlage. Und was passiert? Investor kauft und will ein Hotel mit 60 Zimmern draufbauen. Darf er, also macht er es. Wir verstehen die Welt nicht mehr, weil wir brauchen doch Wohnfläche und keine Hotels, oder? Was wir machen müssten, damit Hotels nicht mehr einfach so hingebaut werden können, das haben wir Vize-Bürgermeister Kay-Michael Dankl gefragt.
WHAT HAPPENED BESIDES? Auf der Suche nach den queeren Räumen im Salzburg der letzten 45 Jahren.
Früher war nicht alles besser. Das queere Salzburg der 80er oder 90er Jahre war … versteckt, um es galant auszudrücken. Und das ist arg, weil: Rund zehn Prozent der Bevölkerung fühlt sich einem der Buchstaben von LGTBQIA+ (Lesbian, Gay, Bi, Trans, Queer, Intersex und Asexual) zugehörig. Ein wenig Licht auf diesen blinden Fleck lenkt der Student der Uni Salzburg Patrick Trupp auf diese Zeit im queeren Salzburg. Für seine Bachelor-Arbeit hat er sich die umfassende Arbeit gemacht, das Archiv der HOSI Salzburg aufzuarbeiten, jeden Zettel anzuschauen, umzudrehen, zu archivieren. Herausgekommen ist ein riesiges Ding, unfassbar wertvoll, inklusive Interview-Gespräche mit Zeitzeug*innen dieser Epoche. Er hat alles, mit Hilfe von HOSI-Geschäftsführerin Conny Felice, eingeordnet und präsentiert seine Ergebnisse am 7. Mai 2026, 18 Uhr im Haus der Stadtgeschichte. Und, Aufruf: Wer selber noch themenrelevante Materialien zuhause hat, die geteilt/in Kopie weitergegeben werden dürfen: Meldet euch bei der HOSI oder im Haus der Stadtgeschichte.
GEMMA GEMMA: konsumfreies Afterwork in der Altstadt Salzburg
Es geht wieder los: Das (fast) allmonatliche QUEER_BEET im Salzburger Frühling/Sommer/Herbst startet wieder. An sechs Terminen treffen wir uns an den unterschiedlichsten Orten in der Altstadt, setzen uns gemütlich hin und hören kostenloser Musik zu. Wo diese Orte sein werden, steht auf der Webseite von der Altstadt Salzburg.
Was ist eigentlich mit … dem SUMPi?
Kosenamen können wir: Sustainable Urban Mobility Plan war uns als Begriff zu lang, deswegen haben wir den SUMPi draus gemacht. Der SUMPi beschäftigt sich, u.a. als Bürgerbeteilungskonzept, mit der Zukunft urbaner Mobilität. Was wir wollen: 80 Prozent Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Öffi-Fahrer*innen (Verkehrsverbund) und 20 Prozent im motorisierten Individualverkehr (z.b. Auto). Bürger*innen konnten ihre Ideen für die Zielerreichung bis 30. April 2026 einreichen – und haben es auch getan. Mehr als 380 Beiträge sind eingegangen, die werden jetzt gesichtet, dann von einer Jury bewertet und schaffen es dann vielleicht in den Mobility Plan.