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Wir sind Lokaljournalist*innen.
Oh Herr im Himmel oder Frau oder Katze, was war das für eine lange Reise? Nach zehn Jahren (und mehr?) in dieser Branche sind wir mitten im lokaljournalistischen Branchenevent re:think media draufgekommen: Wir sind Lokaljournalist*innen. Keine Creator, keine Influencer, keine Blogger. Und jetzt tun wir eben das, was der Lokaljournalismus von uns fordert: gemeinsam mit Katja Ilnizki von kokolores.media einen lokaljournalistischen Newspodcast für Salzburg machen.
Der dieswöchige SWG-Preis geht an die Stadt Salzburg, weil sie die Verschönerung und Verbesserung und das Erleben unserer Stadt in Angriff nimmt und uns da einen tollen Plan vorgelegt hat.
TALK OF TOWN: Wir begegnen uns in der Salzburger Altstadt
Was für ein Wurf: Die Salzburger Altstadt soll umgestaltet werden, genauer gesagt: 12.000 m2 davon. Ziel: ein hochwertiges Miteinander für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Öffis zu schaffen, letztere bringen dann wieder die Fußgänger*innen mit. Autos sollen nicht mehr so einen hohen Stellenwert bekommen. Die Ausschreibung für die Umgestaltung gewonnen hat eine Firma aus Lublijana, eine Stadt, in der bereits solche Zustände herrschen, die wir hier gern hätten. Es gibt Freund*innen vom Projekt, es gibt Gegner*innen vom Projekt. Am Ende werden wir uns gefreut haben, dass es passiert ist.
WHAT HAPPENED IN SALZI? Wir sind die Spitzenreiter*innen gestohlener Fahrräder
Dass in Salzburg viele Radln unfreiwillig Besitzer*innen wechseln, wissen wir. Aber dass wir im Österreichvergleich die Stadt mit den meisten Raddiebstählen pro 10.000 Einwohner*innen sind, hat uns doch etwas … stolz gemacht. Wieder was gewonnen. Aber einige Fragen bleiben: Warum ist denn Rad-Diebstahl so beliebt? Was sind die Gründe, warum sie bei uns so gern vorkommen? Und was ist eigentlich mit den Radboxen, in die sich die Radl sicher einsperren ließen?
WHAT HAPPENED BESIDES? Wir haben jetzt auch eine Männerberatung im Pongau.
Es kommt uns wie eine Ewigkeit vor, dass wir darüber berichten, wie sich (weibliche) Opfer von Gewalt schützen können. Selten, sehr selten reden wir darüber, wie sich Täter und mögliche Täter selbst in die Verantwortung nehmen können, um nicht (mehr) Täter zu werden. Dabei helfen tun Männerberatungsstellen, die gab‘s bisher z. B. im Pinzgau oder in der Stadt Salzburg, dass mit Pongau das Angebot der Sache erweiter wird, begrüßen wir. Wir haben mit Nino geredet, der bei so einer Einrichtung arbeitet – sie heißt „Männerwelten“ in der Bergstraße.
GEMMA GEMMA: Der Frauenstreik für nächstes Jahr wird vorbereitet
Wir erinnern uns an die „Lange Nacht der Demokratie“ im letzten Oktober. Am selben Datum wurden Frauen im Rahmen vom internationalen Frauenstreik aufgerufen, mit roten Decken vor das Schloss Mirabell zu kommen und … nichts zu tun. Hat funktioniert, hat dann nochmal funktioniert zum heurigen Weltfrauentag am Platzl. Und damit es nächstes Jahr so richtig gut funktioniert, bereiten sich Frauen jetzt vor, ein Netzwerk zur Maßnahmenbesprechung und -gestaltung soll sich bilden. Erster Besprechungstermin ist der 20. April 2026 – via Zoom. Zum Link geht’s via der Webseite frauenstreiken.at.
Was ist eigentlich … mit dem geplanten Kunstprojekt auf dem Residenzplatz?
Vor ein paar Wochen ist schon rausgekommen: Nach dem gigantischen Kunstwerk mit den schwarzen, riesigen Frauenköpfen wird der Residenzplatz auch heuer wieder Schauplatz großer Kunstinstallationen. Künstler Stephan Balkenhol setzt fort und werden tun es sechs Figuren aus der Opernwelt aus Bronze: Electra, Carmen, Otello, Don Giovanni, Turandot, Figaro). Jede Figur wird die stolze Größe von zwei bis drei Meter haben und auf einem Sockel stehen.