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Wir sind Lokaljournalist*innen.
Oh Herr im Himmel oder Frau oder Katze, was war das für eine lange Reise? Nach zehn Jahren (und mehr?) in dieser Branche sind wir mitten im lokaljournalistischen Branchenevent re:think media Anfang Mai draufgekommen: Wir sind Lokaljournalist*innen. Keine Creator, keine Influencer, keine Blogger. Und jetzt tun wir eben das, was der Lokaljournalismus von uns fordert: gemeinsam mit Katja Ilnizki von kokolores.media einen lokaljournalistischen Newspodcast für Salzburg machen.
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Mehr InformationenTALK OF TOWN: Wollen/sollen wir in der Salzach schwimmen?
Fahren wir mir dem Radl an der Salzach entlang und trauen unseren Augen nicht: DA SCHWIMMEN MENSCHEN IN DER SALZACH? Darf man das? Eigentlich schon, meint Hans Biechl von der Wasserrettung Salzburg. Die Frage gehört aber anders gestellt: Sollen wir in der Salzach baden? Und da gibt’s viele Gründe dagegen: Strömung, Verbote von z. B. SUP-Boards oder Schlauchbooten und dann müsste man auch wirklich (!) gut schwimmen können, um mit dem Gewässer zurecht zu kommen. Trotzdem haben wir über eine Art Erholungsgewässer-Zugang zur Salzach mit Anna Schiester gesprochen. Die ist Salzach-Fangirl und hat ein paar sinnvolle Pläne in der Schublade, über die wir auch in der Folge sprechen.
WHAT HAPPENED: Die KI sagt, wir Salzburger*innen sind fesch und fein, nerzaffin und mit Hang zu pittoresquen Fotospots. Stimmt das?
KI mogelt ja manchmal – oder halluziniert. Deswegen haben wir auch direkt euch gefragt, die menschliche Intelligenz: Wie sind wir denn? Ihr meintet: Landmäuse, eigentlich aus Oberösterreich, Fleischesser*innen und … eher alt. Ein bissi stimmt wohl alles, Katja hat sich durch die Statistiken gekämpft und erzählt, wie ebendiese uns zeichnen würde. The answer may surprise you.
Immer freitags, immer hyperlokal, immer mit viel Meinung. Überall, wo es Podcasts gibt.
WHAT HAPPENED BESIDES: Krieg in vielen Teilen der Welt und auch bei uns immer wieder Thema. Wie kann man Haltung zeigen?
Israel/Palästina/Gaza: In den Nachricht wird täglich berichtet, für uns ist das gefühlt weit weg. Außer, wenn dann Vorfälle passieren, wie, dass isrealische Personen in Lokalen vermeintlich die Bedienung verweigert wird. Oder Sicherheitsbedenken Anlass sind, um Filme über das jüdische Salzburg zu zeigen. Wir haben das Friedensbüro gefragt: Wie geht man um? Wie bleibt man integer, bei hochkomplexen Konflikten, wenn man nicht Stellung beziehen will oder kann?
GEMMA GEMMA: Viel Vulviges bei uns – Claudia ist Fotografin und sucht Modells für eine Vulvaausstellung.
Kennen wir schon vom Vulvacasting: Viktoria Krug kommt mit ihrer „Gipsabdruck deiner Vulva“-Roadshow immer wieder nach Salzburg und wir teilen ihre Termine. Da hagelt’s dann igitts und bääähs, wie kann man nur und ähnliches. Claudia ist das alles egal, sie lässt sich nicht abhalten von ihrer Mission: zeigen, wie eine Vulva aussieht, desexualisiert und ohne bäh. Weil eine Vulva so individuell ist, wie ein Fingerabdruck, braucht sie viele Modells, Frauen also, deren Vulva sie fotografieren darf. Seid’s dabei? Dann meldet euch doch bei ihr unter
Was ist eigentlich … aus den Ziegen am Almkanal geworden?
Wir erinnern uns: Da waren plötzlich Ziegen am Almkanal, mit Zaun und dadurch begrenzter Liegefläche für Badegäste. Immer wieder gibt’s am Almkanal Konflikte zwischen Anrainer*innen und den Bade-People, deswegen tippten viele auf Nachbarschaftshilfe zur Förderung der Ruhe. Geht so nicht, sagte damals schon die Stadtpolitik, mittlerweile sind die Ziegen weg, wir haben sie nicht mehr gesehen. Aber vielleicht auch nur auf Urlaub, in Italien ist auf der Insel Stromboli eine Ziegenplage. Naja.