Wirpitschsee im Lungau
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[Werbung] Urlaub daheim: 8 Tipps für Urlaub im Salzburger Lungau

Warum wir uns in den Lungau verliebt haben

Urlaub daheim: Runterkommen im Salzburger Lungau

Noch vor ein paar Jährchen haben wir uns gewundert, warum de Deitschn nächtelang Auto fahren, um ihre kostbaren Urlaubstage da zu verschwenden, wo wir wohnen. In der Zwischenzeit ist uns klar, was Gäste an unserer Heimat finden. Vor allem an den Salzburger Lungau haben wir unser Herz verloren. Hier erzählen wir euch, warum.

#1 Die Longa erleben. DIE LONGA ERLEBEN!

Wie kann ein einziger Fluß bitte SO schön sein? Die Longa schlängelt sich durchs Weißpriachtal und tut das, was sie am besten kann: unfassbar smaragdgrün sein. Der Grund für die klare Farbe ist, hat man uns zumindest erzählt, der Kalkgehalt des Lungauer Wassers. I long(a) for more. Ausgangspunkt für die Wanderung an der Longa ist das hintere Weißpriachtal, von wo es sanft und wenig anstrengend bergauf geht. Pflicht!

#2 In der Wallneralm übernachten

Uns hat mal jemand erzählt, dass es im Lungau keine Ampeln gibt. Ob das stimmt, wissen wir nicht. Was wir aber wissen: Noch NIE haben wir so eine ruhige Nacht erlebt, wie im Salzburger Lungau. Kein Auto, kein Gschroa, kein Zerbrechen von Flaschen. Nichts! Die Mauterndorfer Wallneralm ist gut eineinhalb Gehstunden vom Hotel Steffner-Wallner entfernt und bietet alles, was wir an Almkomfort brauchen. Ein Wohn- und Essraum mit Kochmöglichkeit, einen gmiatlichen Kachelofen, Sofa, Platz zum Schlafen, eine Essecke und ein Bad mit Dusche. Auf der Terrasse könnt ihr grillen und Sterndal schauen. Und wir lügen euch nicht an: Im Lungau sieht man die Sterne noch. Sind ja scheinbar keine Ampeln da, die uns blenden können.

Tipp: Die Wallneralm ist as close as it gets, wenn wir an die Silvesterhütte mit Freund*innen denken. Gönnt’s euch offline-Zeit mit euren Besten.

Foto (c) Steffner Wallner

Kontakt:
Ski- und Wanderhotel Steffner-Wallner
Markt 90
5570 Mauterndorf

Challenge accepted: Unerreichbar im Salzburger Lungau

Unser Redakteur Christopher hat für ein Lungau-Wochenende sein Handy zur Seite gelegt und die Zeit offline genossen. Dafür ist der Salzburger Lungau übrigens perfekt geeignet: Für eine Auszeit vom Stress. Alle Homeofficers wissen, was wir meinen, wenn wir sagen: Weg mit den Screens – her mit dem Ausblick auf Berge und Seen!

#3 Zum Wirtpitschsee wandern

Wandern bedeutet für alle etwas anderes. Die einen meinen einen rollatorfähigen Seerundgang, die anderen eine lebensmüde Alpenüberquerung. Im Lungau bedeutet Wandern: leichte Anstrengung über malerische Hochplateaus mit schönen Zielen. Ein solches Ziel ist der Wirpitschsee im Weißpriachtal. Unser Tipp: Obwohl der Parkplatz P5 (bei der Uhlalm) verführerisch nah zum Bergsee liegt, raten wir euch: Parkt das Auto am Startpunkt vom “Pilzweg” und genießt die Wanderung entlang der Longa durch das Tal. Von hier aus braucht ihr bis zum Wirpitschsee und wieder retour ca. 3-6 Stunden, je nachdem, wie nahe ihr konditionell am Rollator gepolt seid.

#4 Gut essen gehen

… im Löckerwirt
Seien wir uns ehrlich: Österreich hat ein derart hohes gastronomisches Niveau, dass man gleich mal wo “gut” isst. Im Salzburger Lungau wird aber regelrecht gespeist – auf Basis der Natur und all ihren Schätzen. Ein Lied davon singen kann Flora und ihre Familie, die in Sankt Margarethen den “Löckerwirt” führen. Weil sich die Hausdame extrem gut mit Kräutern auskennt, lässt sie ihr Wissen in die Gerichte des Gasthauses einfließen. Da stehen dann selbstgemacht Sirupe am Tisch und überhaupt findet man Gräser, die guttun an jeder Ecke des Hauses. Unser Tipp: Nach dem Kräuteresel Jonas fragen. Because adorable.

… beim käse-gott Günther Naynar
Im Lungau gibt es den Günther Naynar. Er hält nix von der übertriebenen Schnelllebigkeit und rührt seinen Ziegenkäse immer noch brav per Hand. Genau diese Ruhe schmeckt man in den herrlichen Milchprodukten, vom Jogurt bis zum Käse. Unbedingt beim Hof vorbeischauen und verkosten. Slow Food vom Feinsten!

… im fantastischen Mesnerhaus
Wir haben uns ehrlicherweise gedacht: Ja, das Mesnerhaus in Mauterndorf – davon haben wir schon gehört. Also sind wir hingegangen. Das Essen ist SEN.SAT.ION.ELL. Vor allem die Nachspeise des 6-Gang-Menüs hat es uns so richtig angetan. Dass diesen Oberliga-Betrieb nur drei Leute schupfen, hat uns in Staunen versetzt – kurz bevor wir ins Foodkoma gefallen sind. Absolut empfehlenswert! Aber Achtung: Die Menüs sind nichts für kleine Geldbeutel. Pro Menü berappt man (ohne Getränke und pro Person) um die 90 Euro. Wir haben den Rest des Aufenthaltes dann nur mehr Butterbrote gegessen. Aber das war’s wert!

Der Salzburger Lungau ist UNESCO Biosphärenpark

Seit 2012 trägt der Salzburger Lungau ein Krönchen. Auf dem steht “UNESCO Biosphärenpark”. Klingt ein bissi sperrig, ist aber eigentlich sensationell. Das Siegel zeichnet Regionen aus, die als usprünglicher Lebensraum mit ausgeprägten Traditionen und hoher Diversität bekannt sind. In anderen Worten: Der Salzburger Lungau ist genauso, wie man sich eine Auszeit vorstellt: echt!

#5 Eine Runde um den Prebersee spazieren

Der Prebersee ist speziell. Salzburger*innen wird die Legende des Preberseeschießens vielleicht ein Begriff sein. Nein? Ok, die geht so: Schütz*innen stellen sich auf der einen Seite des Sees auf, die Zielscheiben hängen auf der anderen Seite. Im See spiegeln sich die Zielscheiben. Der oder die Schütz*in zielt nicht auf die Scheibe selbst, sondern auf die Spiegelung im Wasser. Durch die spezielle Oberflächenspannung des Sees prallen die Kugeln auf der Wasseroberfläche ab und treffen die Zielscheibe. Sollte man sich beizeiten einmal live ansehen.

Urlaub im Salzburger Lungau bedeutet: Echt.Sein. – klein genug, um ein Geheimtipp zu sein, groß genug, um genügend Abwechslung zu bieten.

Wer es mit dem Ballern nicht so hat, der spaziert einfach eine Runde ums Wasser. Eine ganz einfache Wanderung, für alle Konditionsgruppen geeignet. Da braucht ihr nicht mal Bergschuhe. Die Luft, die ihr dort atmet, ist auf jeden Fall anders, als in der Ignaz-Harrer-Straße. So viel sei gesagt!

#6 Den Almwanderweg im Riedingtal abspazieren

Jo meeeei, es is so sche! Der Almwanderweg im Riedingtal führt vorbei an zahlreichen Almhütten bis zu einem Fluss, über den eine Sitzbank gebaut wurde und auf der man noch weiter ins Tal blicken kann. Gleich daneben findet man eine bewirtete Hütte, die genau richtig ist für eine kleine Pause ist. Das Coole am Riedingtal ist, dass ihr hier die Wahl habt: entweder ihr macht die gemütliche Familienwanderung von Almhütte zu Almhütte (geht sogar mit Kinderwagen). Oder ihr macht die gemütliche Familienwanderung und kippt bei jeder Hütte ein Seiterl (besser nicht mit Kinderwagen). Oder ihr geht richtig Bergsteigen und macht sich auf den Weg zur Franz-Fischer-Hütte (ca. 2 Stunden), zum Mosermandl (ca. 6 Stunden und immerhin ein 2.680 m Güpfi) oder ihr macht eine wunderschöne Überquerung zum Tappenkarsee im Pongau.

Tipp #1: Hier bitte schon die Bergschuhe anziehen.
Tipp #2: Vorher nachschauen, ob die Hütten offen haben und ansonsten an eine Jause denken.

#7 Backen mit Christina

Christina ist die backende, bloggende Bäuerin aus dem Lungau. Von ihr könnt ihr einiges lernen. Zum Beispiel, wie man mit Anfang 30 zwei Kinder aufzieht, eine Ehe und einen Bauernhof führt und ganz nebenbei ein Imperium aufbaut. Oder ganz einfach, wie man Brot bäckt. In Tamsweg hat sie ein eigenes Back- und Kochstudio, in dem sie Brot-Freund*innen ihre Geheimnisse verrät. Achtung: Wenn eines eurer Lungau-Highlights mit Christina zu tun haben sollte, fragt frühzeitig an, wie es um ihre Kapazitäten steht. Die sind nämlich enden wollend, deswegen bitte hier anfragen.

Übrigens: Die Christina ist nicht geizig und hat viele ihrer berühmten Rezepte für euch gratis auf ihrem Blog veröffentlicht. Reinschauen und nachmachen!

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#8 Mühltaler-Bier trinken

Wir lieben unser Mühltaler-Bier. Der gscheide Kopf dahinter ist der blutjunge Christian Mauser, den wir alle kennen und lieben. Mit seinen Anfang 20 hat er die Biermarke seines Urgroßvaters wieder aufleben lassen und dem Lungau wieder sein eigenes Bier geschenkt. Schmecken tut es noch dazu!

Ausgeschenkt wird das Bier z. B. auch im oben genannten Mesnerhaus in Mauterndorf. Gutes trifft immer auf Gutes, wie es scheint! Hier findet ihr eine Übersicht alle Salepoints.

Unser Tipp:

Wenn ihr eigentlich kein Geld für Urlaub habt, dann ist der Lungau genau richtig (sofern man das Mesnerhaus auslässt). Wer gscheid ist, kauft sich in Tamsweg einen Jausenvorrat und nimmt diese mit auf die Wanderungen. Dann braucht man gar kein Geld mehr.


Schleichwerbung, nein Danke!

Wir nehmen für unsere redaktionelle Berichterstattung niemals Geld an. Werbung gibt es beim Fräulein, aber selten. Wenn wir Werbung machen, steht das außerdem ganz klar im Titel und nicht irgendwo versteckt – deswegen ist es uns wichtig, dass ihr wisst: Dieser Artikel ist in schöner Zusammenarbeit mit dem Salzburger Lungau entstanden. In diesem Sinne: Urlaubt’s daheim und lernt’s Österreich besser kennen!

Eva Krallinger-Gruber

Eva ist eine richtige Ex-Exil-Salzburgerin. Frankreich, USA, Schweiz - aber nirgends ist es wie zuhause. Journalismus, Marketing (Kosmetik und dann Bier) und eigentlich redet sie auch ganz gern.