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Wir sind Lokaljournalist*innen.
Oh Herr im Himmel oder Frau oder Katze, was war das für eine lange Reise? Nach zehn Jahren (und mehr?) in dieser Branche sind wir mitten im lokaljournalistischen Branchenevent re:think media draufgekommen: Wir sind Lokaljournalist*innen. Keine Creator, keine Influencer, keine Blogger. Und jetzt tun wir eben das, was der Lokaljournalismus von uns fordert: gemeinsam mit Katja Ilnizki von kokolores.media einen lokaljournalistischen Newspodcast für Salzburg machen.
Der dieswöchige SWG-Preis geht an alle Frauen, die in die Politik gehen und für andere Frauen das Leben leichter machen. Danke!
TALK OF TOWN: Das (vielleicht gar nicht so) Cool Mama hat jetzt was gegen Kopfbedeckungen.
Warum genau, weiß niemand wirklich. Tatsache ist: Auf der Webseite steht, dass im Restaurant keine Kopfbedeckungen mehr erlaubt sind. Wer kurz darüber nachdenkt, welche Kopfbedeckungen auch im Innenraum nicht abgenommen werden, wird sich fragen müssen: Geht es hier um Gleichstellung ODER vielleicht um backdoor-Diskriminierung? Wir haben uns den Fall angeschaut und kommen zum Ergebnis: Irgendwann werden wir eine Sprache für Migration finden müssen, ansonsten führen wir bis ans Ende aller Tage Stellvertreter-Diskussionen, die keiner checkt und niemandem helfen. Auch wichtig an dieser Stelle: Eine liberale Art zu leben ist keine westliche Einbahnstraße.
WHAT HAPPENED IN SALZI? Wir müssen wieder übers Wohnen reden.
Auf Facebook hat Salzburg-FPÖ Chef Paul Dürnberger angeregt, über mehr gefördertes Eigentum in Salzburg nachzudenken. Finden wir eine spannende Sache, haben reingeschaut und am Beispiel der Triebenbachstraße in Liefering durchdiskutiert. Da stehen seit 2024 fixfertige GSWB-Wohnungen – nur verkaufen tun sie sich schleppend. Warum eigentlich? Und was tut man in so einem Fall?
WHAT HAPPENED BESIDES: Katja forscht weiter an der bayerischen und Salzburger Kommunalpolitik und fragt sich: Warum sind eigentlich so wenige Frauen Bürgermeisterin?
In Deutschland gibt es weniger Bürgermeisterinnen als Bürgermeister, die Thomas heißen. Aber warum ist das so? Stellen sich Frauen nicht zur Wahl? Oder werden sie einfach nicht gewählt? Eine Uralt-Studie aus 1999/2000 sorgt für Stirnrunzeln: 18 Salzburger*innen haben sich für ein politisches Amt aufstellen lassen, keine einzige wurde gewählt. Was hat sich verändert? Oder besser: Hat sich was verändert? Haben wir Politologen Armin Mühlböck von der Uni Salzburg gefragt.
GEMMA GEMMA: Das Pferd von hinten aufzäumen – wer macht mit beim Bubenbeirat 2026?
Feministische Litertatur weiß es schon lange. Das PatriacHART ist nicht nur für Frauen eine Qual, sondern auch für Buben und junge Männer. Der Bubenbeirat will das ändern. 12 Buben und junge Männer treffen sich ein Wochenende in Wels und wählen als Jury Projekte aus, die Jungs eine gewaltfreie Zukunft sichern. Gesucht werden Buben für den Beirat und Projekte, die mit 7.000 Euro gefördert werden. Jungs aus ganz Österreich können mitmachen.