Hinter den Fassaden unserer vielbesungenen Stadt verbergen sich oft eine schwierige soziale Realität und Armut. Damit man hinter diesen Fassaden auch Hilfe für Menschen in Armut vor Ort leisten kann, hat die Universität Salzburg den Lehrgang für Soziales Engagement ins Leben gerufen.

Gemeinsam mit dem Internationalen Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen und der Katholischen Hochschulgemeinde Salzburg bietet das Zentrum für Ethik und Armutsforschung den Lehrgang nun schon zum fünften Mal an. Mitmachen könne all jene, die an der Universität Salzburg inskribiert sind, nicht mehr, nicht weniger. Ziel ist es, die Teilnehmer*innen für die an den Rand der Gesellschaft Gedrängten zu sensibilisieren, Armut zu verstehen, an Lösungen mitzuwirken und daran auch persönlich wachsen zu können.

Im Detail sieht das dann so aus

Orientiert am Konzept des Community based learnings steht das engagierte Lernen und soziale Tun im Vordergund. Aus der Studienergänzung „Armut und soziale Ausgrenzung“ kann eine Lehrveranstaltung ausgewählt werden. Neben Tätigkeiten in einer sozialen Einrichtung werden die Teilnhemer*innen durch gemeinsame Reflexionsrunden begleitet, um das Erlebte teilen und besser verstehen zu können. Welches Ehrenamt sie wählen, bleibt den Teilnehmer*innen dabei selbst überlassen. Im Rahmen einer Abschlussfeier gibt es dann ein Teilnahme- Zertifikat, das als Nachweis einer Zusatzqualifikation dienen kann.

Wer interessiert ist, besucht am besten den Infoabend am 25. Oktober um 18 Uhr im Zentrum für Ethik und Armutsforschung am wunderschönen Mönchsberg (2a). Informationen in digitalisierter Variante gibt es hier.

 

In Salzburg kann man ab jetzt Menschlichkeit studieren