Bezeichnungen gibt es viele für sie: Tschecherl, Tschumsen, Beisl, Schenke (auch: Schänke, Schankwirtschaft), Beiz, Kneipe, etc. Aber was ist es genau, das wir unter einer Tschumsn verstehen?

Es sind diese kleinen Lokale, die es (gefühlt) schon immer gibt, die man aber meist im Vorbeigehen nur zufällig entdeckt. Im Branchenbuch findet man sie vor allem unter der Kategorisierung „Weinschenke“ und gerne tragen sie das Wort „Stüberl“ oder „Stube“ im Namen. Diese Orte der Entschleunigung und des gemütlichen Zusammenseins sind es, die wir für euch testen wollen.

Den Beginn unserer Serie macht das „Pfeiferstüberl“ in der Pfeifergasse 10

Seit fast 45 Jahren gibt es das Pfeiferstüberl am Papagenoplatz nun schon unter der Leitung der 82-jährigen Wirtin Christine. Für sie ist das Stüberl der Mittelpunkt ihres Lebens und die Stammgäste sind ihre Familie. Früher als die Wirtin auf Mittag noch gekocht hat – vor allem ihre „Überlebens-(Leber-)knödel“ sind den Stammgästen noch in allerbester Erinnerung – war jeder der fünf Tische in der Gaststube belegt. Das ist nun schon ein paar Jahre her, auch als Wirtin muss man schließlich auf eine ausgewogene Work-Life-Balance achten. Mittlerweile bestimmt Frau Christine flexible Öffnungszeiten (ca. 14:00-21:00 Uhr). Gäste findet das Pfeiferstüberl trotzdem immer.

Wir haben das Pfeiferstüberl an einem Donnerstag um 18:00 Uhr besucht und waren froh, einen freien Tisch zu erhaschen. Innerhalb der letzten 43 Jahre hat sich nämlich eine stattliche Anzahl von Stammgästen etabliert. Der Bezeichnung Weinschenke gebührend gibt es Hauswein in weiß und rot, in Sachen Bier bleibt man traditionell und setzt auf Stiegl.

Unser Rating

vierblumen

Interieur

Originalität

Originalität

dreiblumen

Aklimatisierungsphase

vierblumen

Anschließender Willkommenheitsfaktor

fuenfblumen

Gemütlichkeit

fuenfblumen

Preis-Leistungs-Verhältnis