Einmal im Jahr wird der Salzburger Almkanal zur traditionellen „Almabkehr“ trockengelegt und gereinigt. Wir haben uns die Gummistiefel angezogen und uns in dem leeren Bachbett auf Schatzsuche begeben. Auf unserer Reise haben wir allen möglichen Ramsch gefunden und sogar den Mönchsberg unterirdisch durchquert.

Im Almkanal auf Schatzsuche gehen

Die sogenannnte Almabkehr findet jedes Jahr im Frühherbst statt und dauert zwei bis drei Wochen – heuer von 3. bis 23. September 2016. Dabei wird die Schleuse zur Königsseeache geschlossen und der Wasserspiegel sinkt im Kanal auf ein Minimum – sehr zur Freude aller Abenteuerlustigen, die den Bach dann für einige Zeit mit Gummistiefeln erkunden können.

Auch wir haben uns auf den Grund des Almkanals begeben und uns angeschaut, was übers Jahr so alles im Wasser landet. Das ist vom Autoreifen übers Fahrradl bis zum Einkaufswagerl eigentlich so ziemlich alles. Wer heuer noch selbst auf Erkundungstour gehen möchte, sollte sich möglichst hohe Gummistiefel anziehen und Kleidung heraussuchen, die schmutzig werden darf. Freut euch auf einen Ausflug voller Spinnen, toter und lebendiger Fische und auf ganz viele neue Einblicke.

Das haben wir im Almkanal gefunden:

Im Salzburger Stiftsarmstollen unterirdisch spazieren gehen

Wer nicht unter Platzangst leidet, kann während der Almabkehr außerdem im Inneren des Mönchsberges ein Höhlenabenteuer erleben und den unterirdischen Stiftsarmstollen durchqueren. Die gut 30-minütige Tour beginnt in der Brunnhausgasse und endet auf der anderen Seite des Mönchsberges beim Friedhof St. Peter. Aber Achtung: Der Stiftsarmstollen ist eine richtig enge Partie, denn das vermutlich älteste noch existierende unterirdische Wasserleitungssystem Europas ist an mehreren Stellen nicht höher als 1,4 Meter hoch. Es erwartet euch also ein echtes Stadtabenteuer. Fühungen kann man unter www.almkanal.at oder 0699/13790310 täglich bis 22. September buchen. Also schnell sein.